Studieninhalte

In den ersten drei Semestern erwerben die Studierenden zunächst Grundlagenwissen, das später im Studium benötigt wird. Ziel der ersten drei Semester ist es, den Studierenden innerhalb der unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkte bzw. Fachrichtungen einen fachlichen Einstieg und eine Übersicht zu geben. Die ersten drei Semester dienen somit insbesondere der Orientierung.

Im vierten Semester müssen die Studierenden sich dann für insgesamt zwei der fünf Schwerpunkte zur weiteren Wissensvertiefung entscheiden:

Automatisierungstechnik

Im Schwerpunkt Automatisierungstechnik geht es um die Automatisierung industrieller Prozesse, Anlagen oder Roboter. Er vermittelt das Wissen über die für die Automatisierung notwendige Regelungs- und Antriebstechnik sowie die Projektierung solcher Anlagen.

Communication Systems Engineering

Der Schwerpunkt Communication Systems Engineering beschäftigt sich mit der Informationsübertragung und Datenkommunikation, die in intelligenten Systemen wie der Car-To-Car-Kommunikation, dem Internet oder in drahtlosen Sensornetzwerken in der Industrie eine wichtige Rolle spielt. Er erklärt zum Beispiel, wie Daten in derartigen Systemen verarbeitet und übertragen werden.

Elektromobilität

Im Schwerpunkt Elektromobilität geht es zum Beispiel um innovative elektrische Antriebe, das autonome Fahren und Speichertechnologien, die nicht nur in Autos und Fahrrädern zum Einsatz kommen, sondern auch in Robotern oder der Bahntechnik.

Embedded Systems

Im Schwerpunkt Embedded Systems erhalten Studierende die Kompetenzen zu Entwurf, Bau und Programmierung eingebetteter Systeme, Sensoren und Aktoren, die die Basis aller technischer Systeme sind – egal, ob in einer Smartwatch oder einem autonomen Fahrzeug.

Energietechnik

Der Schwerpunkt Energietechnik vermittelt das Wissen über den Entwurf und Aufbau sicherer, zuverlässiger und umweltschonender Energieversorgungen. Intelligente Stromnetze, regenerative Energien und die Einbindung in elektrische Netze sind nur einige der Themen.

So müssen die Studierenden nicht gleich zu Beginn des Studiums eine spezielle Fachrichtung festlegen, sondern bleiben flexibel und können zunächst ihre persönlichen Interessen erkunden.

Es wurde bewusst auf Trennung in unterschiedliche Studiengänge wie Elektromobilität, Energietechnik usw. verzichtet, um Studierenden gerade diesen hohen Grad an Flexibilität zu ermöglichen.

Der Studiengang Elektrotechnik/Informationstechnik bietet zudem intensive Laborphasen, ein Praxissemester und die Möglichkeit an aktuellen Forschungsthemen mitzuarbeiten. Lehre und Forschung sind in dem Studiengang eng miteinander verknüpft. Außerfachliche Ergänzungen sind integriert, um die Studierenden auf die große Vielfalt späterer Berufstätigkeiten vorzubereiten.