Modulhandbuch

Mechatronik und Robotik (MMR)

Sicherheit mechatronischer Systeme

Empfohlene Vorkenntnisse

Es sind keine Vorkenntnisse nötig.

Lehrform Vorlesung
Lernziele / Kompetenzen

Die Studierenden

  • haben eine mentale Landkarte der funktionalen Sicherheit von Maschinen, Anlagen und Fahrzeugen.
  • lernen und verstehen das methodische Entwickeln mechatronischer Systeme.
  • eignen sich Wissen aus der Domäne der Sicherheit mechatronischer Systeme an, welches von der korrekten Funktion des sicherheitsbezogenen  Systems und anderer risikomindernder Maßnahmen abhängt.
  • erwerben die Fähigkeit mit Hilfe von Normen die Sicherheit mechatronischer Systeme zu bewerten.
  • erwerben die Fähigkeit, Methoden der Produktentwicklung gezielt für den Entwurf mechatronischer Systeme anzuwenden.
Dauer 2
SWS 4.0
Aufwand
Lehrveranstaltung 60
Selbststudium / Gruppenarbeit: 90
Workload 150
ECTS 5.0
Voraussetzungen für die Vergabe von LP

Sicherheitstechnische Systeme : K60, Innovative Produktentwicklung II: LA-RE (Gewichtung: 50%-50%)

Leistungspunkte Noten

5 CP

Modulverantwortlicher

Prof. Dr.-Ing. Stefan Hensel

Empf. Semester 1+2
Haeufigkeit jedes 2. Semester
Verwendbarkeit

Master-Studiengang MMR

Veranstaltungen

Sicherheitstechnische Systeme

Art Vorlesung
Nr. M+V2001
SWS 2.0
Lerninhalt

Die Vorlesung deckt den Prozess für den Entwurf sicherheitstechnischer Systeme ab.

Hierzu werden zunächst fundamentale Konzepte des Prozessmanagements, wie die FMEA, FTA und Quality function deployment vorgestellt.

Schwerpunkte liegen auf der Funktionalen Sicherheit. Zu den fundamentalen Bestandteilen erfolgt die Ergänzung an Hand von Beipielen und der Anwendung der DIN-ISO Normen EN/IEC 61508 und ISO 26262 (Functional safety for road vehicles).

Innovative Produktentwicklung II

Art Vorlesung
Nr. M+V2002
SWS 2.0
Lerninhalt

Zum Thema:

Über 75% neuer Produkte erbringen nicht den erhofften Markterfolg oder erlangen erst nach zahlreichen Optimierungen eine ausreichende Qualität und Kundenzufriedenheit. Die im Kurs zu vermittelnde Methodik zur Erstellung von Innovationsstrategien und neuen Produktkonzepten ermöglicht es, den Markterfolg neuer Produkte im Voraus zu messen, den Entwicklungsaufwand zu reduzieren und mögliche Fehlinvestitionen zu vermeiden.

Die systematische Vorgehensweise wird anhand zahlreicher Praxisbeispiele aus der Industrie erläutert. Anschließend erhalten die Kursteilnehmer eine Möglichkeit, eine Innovationsstrategie für ein Produktbeispiel zu entwickeln und diese in ein neues Produktkonzept umzusetzen.

 

Wesentliche Kursinhalte:

  1. Grundsätze und wichtigste Bestandteile der TRIZ-Methodik für erfinderische Problemlösung und innovative Produktentwicklung. Vorhersage neuer Produktmerkmale mit Hilfe der Evolutionsmuster technischer Systeme.
  2. Vollständige Erfassung messbarer Leistungsmerkmale eines Produkts unter Berücksichtigung der Kundenbedürfnisse, Entwicklungsgesetze der Technik, Technologie- udn Markttrends.
  3. Quantitative Auswertung und Identifizierung von Kundenanforderungen mit hohem Marktpotenzial.
  4. Vergleich zu Wettbewerbsprodukten und Strategien (Benchmarking).
  5. Formulierung von Innovationsaufgaben inkl. messbarer Innovationsziele für die Produktentwicklung.
  6. Systematische und erfinderische Lösungssuche für definierte Aufgabenstellungen mit Hilfe der Widerspruchsanalyse und TRIZ Innovationsprinzipien.
  7. Evaluierung von Teillösungen für einzelne Innovationsaufgaben.
  8. Erstellungen und Bewertung vonneuen Produktkonzepten auf der Basis entwickelter Teillösungen.
  9. Ermittlung von Erfolgschancen für neue Produktkonzepte oder Dienstleistungen.
Literatur

Livotov, P., TRIZ Innovation Technology. Product Development and Inventive Problem Solving. Handbook, TriS Europe, Berlin, 2013

VDI Standard 4521 (2016), Inventive problem Solving with TRIZ. Fundamentals, terms and definitions, Beuth publishers, Duesseldorf, Germany, 2016-2019