Automatisierungssysteme

Ort

Campus Offenburg, Raum B 220

Profil und Zielsetzung

Das Labor ermöglicht den Studenten, ihr in der vier SWS-Vorlesung Automatisierungssysteme erworbenes Wissen, durch praktisches Arbeiten an den modernsten industriellen Automatisierungsgeräten zu vertiefen und in die Tat umzusetzen.

Wissenschaftlicher Laborleiter

Prof. Dr.-Ing. Jörg Fischer

Laborassistenten

Frau Dr.-Ing. Doaa Soliman

Herr Dr.-Ing. Abouelabbas Ghanaim, M.Sc.

Ausstattung

  • 10 SPS-Laborarbeitsplätze mit Software Siemens TIA Portal, analogen und digitalen Ein- und Ausgangsbaugruppen sowie Touch- und Bedienpanel
    - 2 SIMATIC S7 1500 F mit integrierter Sicherheitstechnik und diverser Peripherie
    - 4 SIMATIC S7 1500 mit diverser Peripherie und teilweis dezentraler Peripherie
    - 4 SIMATIC S7 300 mit diverser Peripherie
  • 2 Process Automation Controller - frei programmierbar (SIMATIC OPEN Controller CPU 1515SP)
  • 9 Projektierbare Logikmodule/Kleinsteuerung (Siemens LOGO!)
  • 3 RFID Systeme (über IO-Link angeschlossene SIMATIC RF200 Reader mit Transponder)
  • 4 Internet of Things - Open-Source Plattformen (SIMATIC IOT2040)
  • 2 Prozessleitsysteme PCS 7 (Controller mit ET200M)
  • 4 Elektrische Antriebssysteme  (1 x SINAMICS S120 und 3 x SINAMICS Servoumrichter S210)
  • 2 Fabrik-Simulationen (jeweils 4 Stationen: Hochregallager, Sortierstation, Saugarmgreifer, universelle Bearbeitungseinheit)
  • 1 Festo Portalroboter
  • 1 Demonatratorapplikation: Rundtakttisch
  • 2 Saftey-Systeme (Lichtschranke, Notaus, Sicherheits-SPS)

Praktika und Übungen

In den Laborübungen lernen die Studenten wie speicherprogrammierbare Steuerungen bedient und programmiert werden. Als Beispielsysteme kommen dabei ein Fabrikmodell von Fischertechnik mit verschiedenen Bearbeitungsstationen, ein Festoportalroboter sowie eine Rundtakttischapplikation zum Einsatz.

Nach erfolgreichem Abschluss der Laborübungen...

  • können die Studierenden Verknüpfungsfunktionen, Verknüpfungssteuerungen und Ablaufsteuerungen selbstständig entwerfen und auf Speicherprogrammierbaren Steuerungen implementieren.
  • kennen die Studierenden die Programmiersprachen Funktionsbausteinsprache(FUP), Ablaufsprache (GRAPH7), Strukturierten Text (SCL) sowie in geringerem Umfang Kontaktplan (KOP) und Anweisungsliste (AWL) und können diese anwenden, um Steuerungen zu implementieren.
  • sind die Studenten im Umgang mit Automatisierungsrechnern am Beispiel der Siemens Simatic S7-Serie vertraut und können diese über die Siemens TIA-Protal Software programmieren.
  • können die Studierenden grafische Bedienoberflächen programmieren und in das Automatisierungssystem integrieren.