Studieninhalt

Fortschritt im Bereich der Gesundheitsversorgung bedarf inzwischen des Zusammenspiels vieler Disziplinen, in deren Zentrum Medizintechniker stehen, welche die Sprache aller Beteiligten verstehen und umsetzen können.

Dieser Punkt kann nicht hoch genug eingeschätzt werden und stellt eines der wichtigsten überfachlichen Qualifikationsziele dar, das durch die Interdisziplinarität des Master-Studiengangs Medizintechnik unterstützt wird.

Darüber hinaus orientiert sich das Curriculum an den folgenden überfachlichen Qualifikationszielen:

  • Lösungen medizintechnischer Probleme erarbeiten und weiterentwickeln
  • Relevante Informationen sammeln, bewerten, interpretieren und aus diesen wissenschaftlich fundierte Urteile ableiten
  • Verantwortung in einem Team übernehmen, Strukturen und Rollen erkennen, Führung gestalten
  • Austausch von Informationen und Ideen mit Fachvertretern und Laien

Im Zentrum der fachlichen Qualifikationsziele steht die angeleitete, aber zu großen Teilen auch selbstständige Vertiefung der Kompetenzen in den Fachbereichen:

  • Mathematik
  • Modellbildung und Simulation
  • Biotechnik und Robotik
  • Pacing und Ablation
  • Angewandte Neurowissenschaften/NeuroScience
  • Biosignalanalyse und Elektrophysiologie
  • Medizininformatik

Die beiden bereits etablierten Schwerpunkte „Cardio-Wissenschaften“ und „Neuro-Wissenschaften“ des Bachelor-Studiengangs „Medizintechnik“ werden hier konsequent fortgesetzt.

Die Ausstattung einer Reihe von Laboren mit aktuellem medizintechnischem Equipment ermöglicht mit „Studieren durch Experimentieren“ ein anwendungsbezogenes, außerordentlich praxisnahes Lehrkonzept.

Hierbei spielt insbesondere das Peter Osypka Institute for Pacing and Ablation der Hochschule Offenburg eine wichtige Rolle.