Berufliche Perspektiven

Nach Angaben des statistischen Bundesamtes wurden in Deutschland im Jahr 2011 294 Mrd. Euro für Gesundheit verausgabt. 21,4 Mrd. Euro Umsatz entfielen dabei auf den Bereich Medizintechnik. Allein in Baden-Württemberg findet man ca. 700 Unternehmen (Stand April 2014), die unmittelbar der Medizintechnik-Branche zuzuordnen sind.

Es steht somit außer Frage, dass dieser Studiengang, insbesondere in Baden-Württemberg, äußerst attraktiv ist.

Im Master-Studiengang Medizintechnik werden hochqualifizierte Absolventen ausgebildet, die den stetig wachsenden Bedürfnissen dieses breiten medizintechnischen Arbeitsmarktes gewachsen sind.

Die angebotenen fachlichen Inhalte repräsentieren innovative medizintechnische Bereiche, die in naher Zukunft Grundlage für Produktentwicklung und industrielle Wertschöpfung sein können.

Die vermittelten nichtfachlichen Fähigkeiten (Softskills), insbesondere die Befähigung zu selbständiger Analyse komplexer Zusammenhänge und die eigenständige, kreative Umsetzung von technischen Lösungen sind gute Voraussetzungen für eine mögliche wissenschaftliche Laufbahn, eröffnen aber insbesondere auch Karrieremöglichkeiten für Führungskräfte im Produkt-, Projekt- und höheren Management von Unternehmen.

Grundsätzlich qualifiziert dieser Studiengang zu einer  ingenieurwissenschaftlichen Tätigkeit in der Industrie und bei  Forschungseinrichtungen, ermöglicht die Weiterqualifikation im Rahmen einer Promotion und eröffnet den Zugang zum höheren Dienst bei öffentlichen Arbeitgebern.

Mit dem Abschluss des Master-Studiums Medizintechnik werden die Absolventinnen und Absolventen in die Lage versetzt, führende Positionen in der medizintechnischen Industrie zu übernehmen und selbstständig unternehmerisch-planerische Tätigkeiten auszuführen.