Optoelektroniklabor und Fortgeschrittenenlabor Physik

Ort

Campus Offenburg, Raum B 212

Profil und Zielsetzung

Das Labor ist in zwei Themenkomplexe aufgeteilt:

·         Optoelektroniklabor

Es werden vertiefte Kenntnisse der Optischen Technologien vermittelt. Den Studierenden wird ein Überblick über die Vielfalt der optischen Anwendungen gegeben, die sich in vielen Produkten wiederfinden, die Elektroningenieure und –ingenieurinnen entwickeln.

Kompetenzen, die erworben werden, beziehen sich auf Grundlagen der folgenden Gebiete:

  • Technische Optik (Optikdesign: Geometrische Optik und Gaußsche Optik)
  • Elektronische und optische Eigenschaften von Laserdioden
  • Eigenschaften und Anwendungen von Photodioden
  • Interferometrie und deren Anwendungen (Michelson-Interferometer)
  • Polarisation des Lichtes und dessen Anwendungen
  • Computergenerierte Hologramme
  • Eigenschaften und Anwendungen von Lichtwellenleitern (Optische Zeitbereichsreflektrometrie, Spleißen, Einkopplung von Laserlicht in eine Monomode-Glasfaser)
  • Eigenschaften von Gitterspektrometern und Anwendung zur Bestimmung des Planckschen Wirkungsquantums

 

·         Fortgeschrittenenlabor Physik

Es werden vertiefte Kenntnisse zu optischen Technologien erworben und Versuche zu fortgeschrittenen Themen der Physik durchgeführt. Das Fortgeschrittenenlabor Physik wird von Studierenden des Studiengangs Elektrische Energietechnik/Physik-plus belegt, die später entweder in den Ingenieurberuf gehen oder Lehrer an beruflichen Schulen werden (mit zweitem Lehrfach Physik). Daher ist das Ziel des Labors zum einen, die physikalische Anschauung von zukünftigen Physiklehrern zu vertiefen und zu verbreitern, zum anderen aber anwendungsbezogene Kenntnisse optischer und physikalischer Technologien für die Studierenden zu vermitteln, die später als Ingenieurinnen und Ingenieure arbeiten werden. Kompetenzen, die erworben werden, beziehen sich auf Grundlagen der folgenden Gebiete:

  • Technische Optik (Optikdesign: geometrische Optik und Gaußsche Optik)
  • Interferometrie und deren Anwendungen (Michelson-Interferometer)
  • Polarisation des Lichtes und dessen Anwendungen
  • Computergenerierte Hologramme
  • Eigenschaften und Anwendungen von Lichtwellenleitern (Optische Zeitbereichsreflektrometrie, Spleißen, Einkopplung von Laserlicht in eine Monomode-Glasfaser)
  • Bestimmung des Planckschen Wirkungsquantums mit einer Vakuum-Photozelle (Gegenfeldmethode) als Anwendung des Äußeren Photoeffektes
  • Elektronenspinresonanz (ESR)
  • Hall-Effekt

Wissenschaftlicher Laborleiter

Prof. Dr. Nachtigall

Ausstattung

Das Labor ist ein Lehr- und Ausbildungslabor und besitzt neben den aufgebauten Versuchen eine Grundausstattung an elektrischen und photometrischen Messgeräten. Darüber hinaus existiert ein Fundus von elektronischen, optischen und optomechanischen-Komponenten und Werkzeug, mit dem Studierende im Rahmen von Projekt- und Abschlussarbeiten eigene Projekte im Labor realisieren können.

Laborversuche

  1. Glasfaser-Lichtleiter: Gaußsche Optik, Spleißen und Einkopplung
  2. Michelson-Interferometer
  3. Polarisation des Lichtes und Computergenerierte Hologramme
  4. Optikdesign
  5. Eigenschaften von Laserdioden
  6. Äußerer Photoeffekt: h-Bestimmung
  7. Elektronenspinresonanz in DPPHHall-Effekt in p-Germanium
  8. Hall-Effekt in p-Germanium